8 Tipps zum Hausverkauf: Das sollten Sie beachten

Der Verkauf eines Hauses sollte gut vorbereitet werden. Nur so lässt sich der optimale Verkaufserlös erzielen. Grundsätzlich steht dem Verkäufer die Entscheidung frei, ob er das Objekt selbst veräußert oder ob er fachliche Hilfe in Anspruch nimmt. Seine Mitwirkung bei einigen vorbereitenden Schritten ist jedoch unumgänglich.

Den langfristig planen

1. Die beste Jahreszeit für den Hausverkauf wählen

Wer seine Immobilie nicht unter Zeitdruck verkaufen muss, ist im Vorteil. Dann nämlich lässt sich der beste Zeitpunkt für die Veräußerung wählen. Im Frühjahr und im Sommer besitzen Häuser die meiste Ausstrahlungskraft. Trockene Fassaden wirken sauberer als nasse Mauern. Obendrein gedeiht die Bepflanzung des Grundstücks in diesem Zeitraum besonders prächtig, so dass für den Betrachter ein stimmiges Gesamtbild entsteht.

2. Notwendige Verschönerungsmaßnahmen durchführen

Eine frisch gemalerte Fassade, das vom Moos befreite Dach sowie ausgebesserte Fenster- oder Türrahmen lassen das Objekt in einem ganz neuen Licht erscheinen. Auch der Schuppen, die Gartenlaube und der Carport könnten noch einmal gestrichen werden. Derartige Werterhaltungsmaßnahmen und Reparaturen steigern den Wert der Immobilie deutlich, so dass sich die Investition zur Beschaffung des Materials lohnt.

3. Den Markt erforschen

Es lohnt sich, vor dem Verkauf des Hauses andere regionale Angebote anzusehen. Sie liefern wertvolle Hinweise auf den durchschnittlichen Preis, der beim Hausverkauf erzielt werden kann.

4. Beim Katasteramt erkundigen

Gehören zur Immobilie Grund und Boden, können die Bodenrichtwerte des jeweiligen Jahres beim Katasteramt eingeholt werden. Diese liegen zur Einsichtnahme aus oder werden postalisch verschickt.

Notwendige Unterlagen besorgen

5. Grundbuchauszug und Flurkarte anfordern

Jeder potentielle Käufer interessiert sich für den Grundbuchauszug. Er wird beim Grundbuchamt angefordert. Ebenso besteht ein Interesse an der Flurkarte, die der Antragsteller beim Katasteramt erhält.

6. Grundrisszeichnung und Energiepass einholen

Natürlich möchte der potentielle Käufer wissen, wie die Immobilie aufgeteilt ist. Hierüber informiert die Grundrisszeichnung. Üblicherweise wurde diese während der Bauplanungsphase vom Architekten angefertigt. Steht sie nicht zur Verfügung, fertigt der Verkäufer eine eigene Skizze an. Im Zusammenhang mit der Energiewende wird ein Energieausweis benötigt. Diesen erstellt beispielsweise der Architekt, der Bauingenieur, der Schornsteinfeger oder der ausgebildete Energieberater.

Abwicklung durch Einschaltung eines Experten erleichtern

7. Makler beauftragen

Die Abwicklung des Hausverkaufs nimmt im Allgemeinen viel Zeit in Anspruch. Wer diese nicht hat oder sich lange Wege ersparen möchte, beauftragt einen Makler. Dieser lässt sich über das Branchenbuch oder über das Internet finden. Auf der jeweiligen Startseite erfährt der Verkäufer alles Wichtige zum Vertragsschluss. Seriöse Makler können Referenzen vorweisen, wie sie beispielsweise auf der Seite immovista.de zu finden sind.

8. Zum Besichtigungstermin angemessen präsentieren

Am Tag der Besichtigung sollten Haus und Grundstück sich im besten Licht präsentieren. Das bedeutet, zuvor gründlich aufzuräumen und alle Zimmer zu durchlüften. Befinden sich das Mobiliar sowie gepflegte Grünpflanzen in den Räumen, wirken diese wohnlicher. Freundlichkeit gegenüber den Besuchern ist Pflicht.

Bild: Eisenhans / fotolia.com

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