Die Risiken als Vermieter können durch solide Absicherungen minimiert werden

Besonders als kommt man nicht selten in immer wiederkehrende Schwierigkeiten mit diversen Mietern. Handelt es sich um die Vermietung von Wohnungen, liegt das Problem in erster Linie bei Mietern, die in Zahlungsrückstände kommen – die Mieten bleiben aus, die Mietschulden summieren sich. Hier gilt es als sachlich reagieren und agieren zu können und beispielsweise auf das Kündigungsrecht hinzuweisen und sogar davon Gebrauch zu machen.

Schlimmer wird es allerdings, wenn sich aus den einst nett und ehrlich wirkenden Mietern bei Anmietung der Immobile, wahre Mietmonster entwickeln, die die Wohnung in ihre Einzelteile zerlegen oder sich als Mietnomaden entpuppen. Räumungsklagen und Co können Vermieter nur dann sinnvoll und wirksam einreichen, wenn beispielsweise diverse rechtliche Bestandteile auch deklariert wurden. Ist das nicht der Fall, kann sich aus einer einfach angedachten Räumungsklage eine langwierige und kostspielige Odyssee entwickeln. Wer sich an dieser Stelle als Vermieter nicht genügend absichert, läuft Gefahr, dass er am Ende nicht nur auf einer gigantischen Rechnung sitzen bleibt, sondern auch eine völlig verwohnte Wohnung vorfindet, die er auf eigene Kosten instand setzten, muss, damit sie überhaupt wieder vermietet werden kann.

Mietrückstand ist anfangs noch harmlos

Schon, wenn der Mieter nur zwei Monate im Rückstand ist, kann der Vermieter von seinem Kündigungsrecht Gebrauch machen. Sobald sich allerdings der Mieter weiterhin weigert, der monatlichen Miete nachzukommen, kann man als Vermieter eine Räumungsklage bei Gericht einreichen. Dieses Verfahren allerdings kann sehr lange andauern. Vier bis acht Monate können für diese Verfahrensschritte des eigentlichen Gerichtsverfahrens ins Land gehen.

Für den Vermieter bedeutet das aus rein finanzieller Sicht, dass der Mieter so lange dieses Verfahren der Räumungsklage andauert, in der Wohnung bleibt und natürlich weiterhin keine Miete zahlen wird. Die Wohnung ist vermietet und kann nicht freigeräumt werden, um sie wieder vermieten zu können. Die Summe des Mietausfallschadens kann sich dann je nach Miethöhe und Dauer des Verfahrens sehr schnell nach oben schrauben. Denn: Der Vermieter muss zunächst alle Kosten, die im Zusammenhang mit dem Räumungsrechtsstreit stehen, vorfinanzieren. Sobald der Vermieter mit dem Räumungsurteil einen Titel erhält, kann er unter Begleitung eines Gerichtsvollziehers die Zwangsräumung schließlich bewirken. Für die Kosten des Gerichtsvollziehers muss der Vermieter ebenfalls in Vorkasse gehen.

Gut und richtig versichert sein ist wichtig

Zur Absicherung im Schadensfall als Vermieter und vor allem, um sich bei einem gerichtlichen Rechtsstreit in guter Obhut und abgesichert zu fühlen, ist eine Rechtsschutzversicherung für Vermieter eine sehr gute Sache. Sie dient nicht nur der Absicherung, sondern kann wesentlich schneller, insbesondere durch das Fachwissen der jeweiligen Rechtsanwälte, in einem gerichtlichen Verfahren zum positiven Ausgang des Rechtsstreites führen. Als Umkehrschluss kann man an dieser Stelle unter Umständen jede Menge Unkosten einsparen. Und selbst wenn das Recht auf Seiten des Mieters liegt und ihm auch nach Gerichtsurteil zugesprochen wird, führt die Absicherung mittels einer für Vermieter trotzdem in den meisten Fällen dennoch zu einer Kostenersparnis.

Räumungsklage und Titel sind nicht alles

Selbst wenn die Räumungsklage durch ist, der Titel zur Zwangsräumung führt, bleibt der Vermieter in den meisten Fällen auf den Kosten sitzen. Bis die meist verwahrloste Wohnung wieder vermietbar ist, kann ebenfalls dauern. Die Mieteinnahmen bleiben bis dato auf Eis. Die meisten Mietpreller entpuppen sich im Umkehrschluss nicht selten als zahlungsunfähig, somit bleiben alle Kosten und auch der gesamte Ärger beim Vermieter.

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