Durch strategische Sanierung hohe Einsparungen erzielen

Die Preise für Öl, Gas und Strom steigen kontinuierlich, das ist keine Neuigkeit. Man kann den dadurch steigenden Energie- und Unterhaltskosten aber entgegenwirken, indem man weniger dieser wertvollen Ressourcen verbraucht. Immer mehr Immobilienbesitzer setzen daher auf die thermische alter Bausubstanz.

Maßnahmen zur Kostensenkung

Eine umfassende thermische Sanierung betrifft mehrere Gebäudeteile, die einer Änderung bedürfen. Das betrifft sowohl die Dämmung der Außenwände, als auch die der oberen und unteren Geschossdecke, also Dach und Keller. Fenster und Türen auszutauschen ist ebenfalls eine gute Möglichkeit, so sind die Energiekosten inzwischen so hoch, dass sich sogar eine Dreifachverglasung nach vergleichbar kurzer Zeit rechnet. Die Umstellung des Wärmeerzeugungssystems ist ebenfalls eine kostensparende Möglichkeit. Gerade Immobilien mit Stromheizung sind äußerst ineffektiv. Eine weitere Verbesserung ist hier beispielsweise die Einbindung einer thermischen Solaranlage in den Heizkreislauf.

bei Sanierung

Der Bauherr muss die Umrüstungskosten nicht alleine tragen. Auch 2013 wird die thermische Sanierung mit 123 Millionen Euro gefördert. Dafür müssen allerdings bestimmte Bedingungen eingehalten werden, beispielsweise darf der sogenannte U-Wert, ein Maß für die Wärmedurchlässigkeit eines Materials, nicht überschritten werden. Dieser beträgt bei der Dämmung der oberen Geschossdecke 0,20 W/m²K, bei den Außenwänden 0,25 W/m²K, beim Keller maximal 0,35 W/m²K und bei Fenster und Türen 1,35 W/m²K. Die Förderung einer dieser Einzelmaßnahmen wird nur dann anerkannt, wenn mindestens 10 Prozent weniger Heizbedarf bei einer, beziehungsweise 20 Prozent bei zwei Sanierungsmaßnahmen eingespart werden.

Ob und wann sich eine thermische Sanierung rechnet, hängt vom bisherigen Zustand des Gebäudes und natürlich von den Umrüstungskosten ab. Durch die staatliche Förderung wird dieser Umstand aber immerhin geschmälert.

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