Ein neuer Immobiliengigant mit 350.000 Wohnungen

Mit der Fusion der beiden Immobilienunternehmen und entsteht ein neuer Gigant mit einem Bestand von 350.000 Wohnungen. Die Mieter der Immobilien sollen aber nicht belastet werden.

Vor gut einem Jahr haben sich bereits die ehemaligen Konkurrenten Deutsche Wohnen und GSW zusammengetan. Nun wird also der nächste Gigant der Branche geschmiedet, der aber alle anderen Überflügeln wird. Zudem könnte der neue Konzern zukünftig in den DAX aufsteigen, wenn die Aktionäre und vor allem das Bundeskartellamt der Fusion zustimmen.

Keine Auswirkungen auf Mieter und Mietverträge

Laut Mieterverbund soll es keine unmittelbaren Auswirkungen auf die Mieter der Immobilien geben. Die bereits abgeschlossenen Mietverträge behalten ihre Wirksamkeit. Man erhofft sich aber, dass der geplante Konzern aus den Fehlern der beiden ehemaligen Konkurrenten lernt und sich mehr für die Instandhaltung der Bestandsimmobilien einsetzt. In der Vergangenheit gab es hier häufig Kritik.

Zudem wünsche man sich vom Mieterverbund mehr altersgerechte Wohnungen und eine energetische Sanierung des Altbestands zu moderaten Preisen.

Die Fusion wird der Deutschen Annington etwa 3,9 Milliarden Euro kosten. Damit entsteht nicht nur eine unangefochtene Nummer 1 in Deutschland, sondern auch der europaweit zweitgrößte Immobilienkonzern, nach dem niederländisch-französischen Konzern Unibail-Rodamco.

(Bild: Rainer Sturm  / pixelio.de)

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