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Mobiliar und Hausrat – Weniger ist mehr

Heute wohnt jeder zwischen Unmengen von Ballast und Altlasten, die nicht nur Platz, sondern auch Luft und Energie rauben. Angefangen beim Mobiliar bis hin zu den tausend Kleinigkeiten, die sich hinter Türen, in Schubladen und Schränken verstecken. Da müssen wir uns nicht wundern, wenn auch der Kopf mitunter bis oben hin voll ist, denn alles ist irgendwie präsent, auch wenn es gut verstaut ist.

Staubfänger Dekoration und Kleinkram

Nicht unwichtig ist auch die Tatsache, dass Möbel, Kleinkram, Kunst und Kitsch abgestaubt und gereinigt werden wollen, ganz davon zu schweigen, dass Zierrat und Dekoelemente auch von A nach B verräumt werden müssen, um die Oberflächen der Möbel zu reinigen. Gerade Vitrinen, Regale oder Schränke erfordern meistens ein Ausräumen, um wirklich gründlich Saubermachen zu können.

Die Lehre von der Leere, wie sie aus dem japanischen Zen oder dem chinesischen Feng Shui hervorgeht, ist gerade in der heutigen Konsum überfüllten Zeit kein Fremdwort mehr. Immer mehr Menschen, versuchen, mit so wenigen Möbeln wie möglich auszukommen und auch Nippes und andere Schrankhüter werden aus dem Leben verbannt. Denn seien wir mal ehrlich: Unendlich viele Sachen lagern einfach nur und werden von Jahr zu Jahr von der einen Ecke in die andere getürmt, weil es ja so schwer fällt, sich davon zu trennen. „Ach das könnte ich doch noch dafür gebrauchen“ oder „Nee, da hängen so viele Erinnerungen dran“, sind beliebte Ausreden, damit wir uns nicht von den Staubfängern und Platzräubern trennen müssen. In Wirklichkeit werden wir all diese Sachen aber doch früher oder später auf irgendeine Art und Weise entsorgen.

Ein Umzug ist immer eine gute Möglichkeit, um klar Schiff zu machen und auszumisten. Aber auch, wer noch lange in seiner Wohnung oder dem eigenen Haus leben wird, tut gut daran, bei der nächsten mehr Luft und Licht in den zu bringen. Stellen Sie sich vor, wie schnell Sie fertig sind, wenn Sie statt 10 Möbelstücken und 40 Zierfigürchen, Vasen und Dekorationselementen nur noch die Hälfte reinigen müssen. Schubladen, in denen auch eine Neuanschaffung noch gut reinpasst sind ebenso erleichternd.

Befreien Sie sich von unnötigem Balast

Es ist nicht so einfach, in das Chaos zu bringen. Aufräumen und sich von Dingen zu trennen sind auch Prozesse, denn sie signalisieren: „ Ich bin bereit für etwas Neues“. Aber es hat noch niemand bereut, wenn er Dinge weggeworfen, verschenkt oder gespendet hat, im Gegenteil, in der Regel stellt sich ein sehr befreiendes Gefühl ein. Natürlich ist das Aussortieren auch mit Arbeit verbunden, die sich aber in erster Linie im Kopf abspielt. Am einfachsten wäre es, all das seit Jahren nicht mehr verwendete Zeugs in den Mülleimer zu werfen oder zu verschenken. Aber das Hin und Her hemmt. Hier empfiehlt sich die Devise: Augen zu und durch.

Auch bei der Anschaffung neuer Möbel im Zuge einer Renovierung ist Spartanismus nicht verkehrt. Denn je weniger Möbel in einem Raum stehen, umso mehr Platz bleibt für Entspannung und Kreativität. Dabei muss ein Raum durchaus nicht leer wirken, nur weil er nicht bis unter die Decke zugestellt ist. Mit der richtigen Farbgestaltung für die Wände, einem interessanten Bodenbelag, puristischen Möbeln und dem einen oder anderen Wohnaccessoire bietet sich ein völlig neues Wohn- und Wohlgefühl.

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