Warmmiete – Kaltmiete – Wo genau liegt der Unterschied?

Ein oft bearbeitetes Thema in den Weiten des World Wide Webs ist der Unterschied zwischen der Warm- und Kaltmiete – Das ist allerdings auch nicht verwunderlich. Vor allem die Warmmiete bereitet in ihrer Definition Schwierigkeiten. Was genau die Kaltmiete ist ist allerdings einheitlich geregelt. Im Folgenden versuchen wir Ihnen den Unterschied deutlich zu machen.

Die Kaltmiete – Ein klarer Fall

Ganz eindeutig geregelt ist die Kaltmiete. Die Kaltmiete gibt die Kosten wieder, die einzig für die Nutzung der Wohnfläche anfallen. Es ist also der reine Mietpreis von Haus oder Wohnung. Hier fallen natürlich noch weitere Kosten an – Sie sollten sich von günstigen Angeboten also nicht direkt blenden lassen. Durch schlechte Dämmung oder Isolierung könnten schnell hohe Heizkosten anfallen die das vermeidlich günstige Angebot plötzlich garnicht mehr so günstig sein lassen.

Vorsicht vor der Warmmiete – Nicht ganz eindeutig geregelt

Anders sieht das Ganze bei der Warmmiete aus. Die Warmmiete gibt sowohl die Kosten für die bereits erläuterte Kaltmiete, als auch die anfallenenden Kosten für die Nebenkosten an. Bei den Nebenkosten ist allerdings nicht eindeutig geregelt was alles in diesen Preisbereich fällt. Im Normalfall enthalten die Nebenkosten folgende Kostenfaktoren:

  • Warmes / Kaltes Wasser
  • Heizkosten
  • Müllentsorgung
  • Feuerversicherung
  • Kabelanschluss

Allerdings haben zahlreiche Vermieter ihre eigene Auffassung der Nebenkosten, wodurch es dazu kommen kann, dass der ein oder andere dieser Faktoren nicht mit im Preis enthalten ist. Natürlich kann es aber auch sein, dass plötzlich ein weiterer Kostenpunkt bereits durch die Nebenkosten geregelt ist – So zum Beispiel ein DSL oder PayTV-Anschluss. Es gilt sich vorher also in jedem Fall zu informieren um nicht in eine ungeahnte Kostenfalle zu fallen – Ein kurzer Anruf beim Vermieter oder Makler reicht aus um zu erfahren was sich unter dem angegebenen Warmmiete-Preis verbirgt. Oft ist es aber auch direkt im Inserat mit angegeben.

Im folgenden haben wirnoch Definitionen für je eine der beiden Preisangaben für Sie zusammengefasst:

Definition Warmmiete
Definition Kaltmiete

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Der bedarfs- oder verbrauchsorientierte Energiepass

In der Bundesrepublik Deutschland wird nach der EnEV zwischen dem bedarfs- und dem verbrauchsorientierten Energiepass unterschieden. Diese beiden Formen unterscheiden sich nicht nur durch die Kosten, sondern ebenso durch die Inhalte voneinander.

Der bedarfsorientierte Energiepass

Der bedarfsorientierte Energiepass ist für einzelne Gebäude der Bundesrepublik vorgeschrieben. Alle Neubauten müssen über einen solchen Energieausweis verfügen. Gleiches gilt für Immobilien, deren Bauantrag noch vor dem 1. November 1977 gestellt wurde und die über weniger als fünf Wohneinheiten verfügen. Vorgeschrieben ist der bedarfsorientierte Energiepass für diese Immobilien bereits seit dem 1. Oktober 2008. Demnach müssen sämtliche Einfamilienhäuser über diesen Energieausweis verfügen. Des Weiteren muss der bedarfsorientierte Ausweis für alle Gebäude ausgestellt werden, bei denen umfassende Modernisierungsarbeiten durchgeführt wurden. Wie der verbrauchsorientierte Energiepass gilt auch der bedarfsorientierte Ausweis für den Zeitraum von zehn Jahren. Nach dieser Zeit muss er durch einen Energieberater erneuert werden.

Freie Wahl zwischen bedarfs- und verbrauchsorientiertem Energiepass

Verfügen Gebäude über einen energetischen Stand, der dem der ersten Wärmeschutzverordnung aus dem Jahr 1977 entspricht, dürfen Eigentümer eigenständig entscheiden, ob sie sich für einen verbrauchs- oder bedarfsorientierten Energiepass entscheiden möchten. Des Weiteren können alle Hauseigentümer frei wählen, deren Gebäude mehr als fünf Wohneinheiten umfasst.

Käufer und Mieter von Immobilien sollten sich bereits vor dem Kauf den Energiepass des Gebäudes zeigen lassen. Dies ist auch bei allen Neubauten empfehlenswert. Durch den Energiepass können Käufer und Mieter Vergleiche zwischen mehreren Immobilien anstellen. Des Weiteren lassen sich durch den Ausweis Werbeversprechen von Baufirmen kontrollieren, sodass ermittelt werden kann, ob es sich wirklich um eine Niedrigenergie- oder Passivimmobilie handelt. Grundsätzlich können anhand des Energiepasses eventuelle Preisnachlässe bei Verkäufen und Vermietungen erreicht werden. Allerdings müssen Käufer und Mieter darauf achten, dass die Angaben, die im Ausweis vermerkt sind, nicht den tatsächlichen Energiekosten entsprechen, da diese vom Verbrauchsverhalten abhängig sind.

In der Regel wird der Energiepass erst bei der Übergabe der Immobilie ausgehändigt.

 

 

Hier finden Sie eine Übersicht der im Energiepass-Ratgeber behandelten Themen:

1. Energiepass Ratgeber – Einleitung
2. Wer benötigt einen Energiepass?
3. Wer stellt den Energiepass aus?
4. Was kostet ein Energiepass?
5. Was kann man aus dem Energiepass lesen?
Sie sind hier: 6. Der bedarfs- oder verbauchsorientiere Energiepass

Was man aus dem Energiepass lesen kann

Auch wenn der Energiepass für Käufer und Mieter eines Gebäudes oder einer Wohneinheit als Orientierung dient, können aus dieser Urkunde keine genauen Rückschlüsse auf die tatsächlich auftretenden Energiekosten gezogen werden. Die Berechnungen, die für den Energiepass durchgeführt werden, basieren auf dem in Deutschland herrschenden Normklima und einer festgelegten Normnutzung. Da die tatsächlichen Größen jedoch von den Normangaben abweichen können, sind genaue Rückschlüsse nicht möglich. Trotzdem lassen sich aus dem Energiepass unterschiedliche Angaben zu den Gebäuden ablesen.

Welche Daten werden ausgewiesen?

Die Inhalte des Energieausweises können durch dessen Form abweichen. Im bedarfsorientierten Energiepass finden sich Angaben zum Primär- und Energiebedarf wieder. Hingegen geht der verbrauchsorientierte Ausweis auf den Energieverbrauchskennwert des Endverbrauchers ein. Durch den Primärenergiebedarf wird die Umweltverträglichkeit angegeben, die bei der Energienutzung des Gebäudes zu erkennen ist. Irreführend ist diese Angabe insbesondere, wenn umweltverträgliche Energieträger in Häusern eingesetzt werden, die nicht saniert sind. Obwohl die Umweltverträglichkeit bei diesen Gebäuden sehr gut ist, müssen Mieter und Käufer mit erheblichen Kosten rechnen.

Hingegen wird der Endenergiebedarf, der im Energiepass angegeben wird, durch eine theoretische Berechnung ermittelt. Diese Berechnung bezieht sich auf das Gebäude und dessen Eigenschaften.

Wie wird ein guter Endenergiebedarf erreicht?

Bei der Ermittlung des Endenergiebedarfswertes werden verschiedene Ausstattungsmerkmale eines Gebäudes einbezogen. Ein guter Energiebedarf kann zum Beispiel durch eine gute Wärmedämmung und Fenster mit Wärmeschutzverglasung erreicht werden. Des Weiteren wirkt sich eine effiziente Anlagentechnik und Steuerung positiv auf den Energiebedarf aus. Positiv müssen vorhandene Gebäudeautomation und Raumautomation angesehen werden, die der Überwachung dienen.

Eine weitere Größe, die aus dem Energiepass abgelesen werden kann, ist der Energieverbrauchskennwert. Errechnet wird dieser durch die realen Verbrauchswerte des Gebäudes. Hierfür kommen die Verbrauchswerte der letzten drei Jahre zum Einsatz. Durch diesen Wert werden die zurückliegenden Energiekosten einer Immobilie konkretisiert. Dabei wird auf eine Verbindung zwischen dem Energieträger und dem Klimafaktor des jeweiligen Standortes eingegangen. Obwohl lange Zeit am Energiepass gearbeitet wurde, wurde die angestrebte Transparenz und Übersichtlichkeitbis heute nicht erreicht, sodass er weiterhin ausschließlich der Orientierung dient.

 

Hier finden Sie eine Übersicht der im Energiepass-Ratgeber behandelten Themen:

1. Energiepass Ratgeber – Einleitung
2. Wer benötigt einen Energiepass?
3. Wer stellt den Energiepass aus?
4. Was kostet ein Energiepass?
Sie sind hier: 5. Was kann man aus dem Energiepass lesen?
6. Der bedarfs- oder verbauchsorientiere Energiepass

Was kostet ein Energiepass?

Jeder Käufer oder Mieter eines Hauses beziehungsweise einer Wohneinheit kann seit dem 1. Januar 2009 vom Verkäufer oder Vermieter einen Energiepass verlangen. Die Kosten, die durch das Ausstellen des Energieausweises entstehen, müssen vom Hauseigentümer getragen werden. Vermieter dürfen die Kosten nicht an den Mieter weitergeben. Bei den Preisen des Energiepasses kann es bundesweit zu Abweichungen kommen, da diese mit dem beauftragten Energieberater ausgehandelt werden müssen.

Die Kosten für verbrauchs- und bedarfsorientierte Energieausweise

In der Bundesrepublik Deutschland gibt es zwei verschiedene Energiepässe. Für den verbrauchsorientierten Energieausweis müssen Hauseigentümer mit einem finanziellen Aufwand von bis zu 70 Euro rechnen. Dieser Richtwert bezieht sich ausschließlich auf Ein- bis Zweifamilienhäuser. Der bedarfsorientierte Energiepass ist wesentlich kostenintensiver. Hauseigentümer müssen bei diesem mit bis zu 380 Euro rechnen, wobei auf regionaler Ebene die Preise bis zu 800 Euro betragen können. Wenn für Mehrfamilienhäuser ein Energiepass ausgestellt werden soll, kann es zu Unterschieden bei den Kosten kommen. Die genauen Preise werden anhand der Größe des Gebäudes berechnet. Dabei steigen die Kosten mit der Gebäudegröße.

Der Energiepass im Internet

Heute wird der Energiepass für Gebäude auch im Internet angeboten. Im Vergleich zu den regionalen Energieberatern sind die Preise für den Energieausweis im Web meist wesentlich niedriger. So findet man im Internet bereits Anbieter, die einen Energiepass für 15 Euro ausstellen. Allerdings raten Experten von diesen Angeboten ab. Grundsätzlich ist für die korrekte Ausstellung des Energiepasses die Begehung des Hauses nötig. Aus diesem Grund können kompetente Energieberater erst dann ein konkretes Angebot erstellen, wenn sie sich das Gebäude genauestens angeschaut haben. Dadurch kann es selbstredend zu Unterschieden bei den Preisen kommen.

Energieberater berechnen den Preis für den Energiepass grundsätzlich in Abhängigkeit vom Aufwand, der bei der Erstellung anfällt. Um zu hohe Kosten zu vermeiden, sollten Hauseigentümer mehrere Energieberater ansprechen. Vergleiche sind aufgrund der erheblichen Kostenunterschiede grundsätzlich empfehlenswert. Allerdings sollte darauf geachtet werden, dass alle Energieberater, die infrage kommen, das Gebäude individuell besichtigen und anhand der daraus gewonnenen Informationen ein individuelles Angebot erstellen.

 

 

Hier finden Sie eine Übersicht der im Energiepass-Ratgeber behandelten Themen:

1. Energiepass Ratgeber – Einleitung
2. Wer benötigt einen Energiepass?
3. Wer stellt den Energiepass aus?
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5. Was kann man aus dem Energiepass lesen?
6. Der bedarfs- oder verbauchsorientiere Energiepass

Wer stellt den Energiepass aus?

Alle in Deutschland vorhandenen Ausstellungsberechtigten unterliegen den Regelungen, die in der EnEV 2007 vorhanden sind. In den Händen der Bundesländer liegen die Grundlagen der Ausstellungsberechtigungen bei Neubauten, Erweiterungen und Änderungen von verschiedensten Gebäuden. Demnach kann es bundesweit in einzelnen Ländern zu Unterschieden bei den Ausstellberechtigungen kommen.

Ausstellungsberechtigte für bestehende Gebäude

Soll ein Energiepass für bestehende Gebäude ausgestellt werden, können sich Hauseigentümer an verschiedene Stellen wenden. Unter anderem sind Hochschul- und Fachschulabsolventen für die Ausstellung eines Energiepasses berechtigt, wenn sie die Ausbildung in den Segmenten Hochbau, Architektur und Bauingenieurswesen absolviert haben. Auch Absolventen aus den Bereichen Baumanagement, Gebäudetechnik und Bauphysik dürfen nach der EnEV einen Energiepass ausstellen. Zudem dürfen alle Handwerksmeister einen Energieausweis ausstellen, wenn der Schwerpunkt der Tätigkeiten auf dem Bauhandwerk oder dem Heizungsbau liegt. Gleiches gilt für Handwerksmeister aus dem Schornsteinfegerwesen. Handwerker, die nicht über einen Meistertitel verfügen, dürfen ausschließlich dann einen Energiepass ausstellen, wenn sie dazu berechtigt sind, die eigene Arbeit selbstständig auszuführen. Staatlich geprüfte oder anerkannte Techniker sind ebenso ausstellungsberechtigt. Jedoch dürfen in Deutschland ausschließlich Techniker des Hochbaus, des Bauingenieurswesens und der Gebäudetechnik einen Energieausweis ausstellen.

Ausstellungsberechtigte bei Nichtwohngebäuden

Ausschließlich Hochschulabsolventen aus den genannten Bereichen dürfen für Nichtwohngebäude einen Energiepass ausstellen. Der Energiepass darf des Weiteren von allen Personen ausgestellt werden, die am 25.04.2007 eine abgeschlossene Ausbildung im Fachhandel für Baustoffe vorweisen konnten. Gleiches gilt für abgeschlossene Ausbildungen in der Baustoffindustrie. Ausstellungsberechtigte sind alle Personen, die erfolgreich eine Weiterbildung zum Energiefachberater bewältigt haben. Allerdings müssen auch sie die Tätigkeit beziehungsweise Weiterbildung im Baustoff-Fachhandel oder der Baustoffindustrie nachweisen können. Auch sie dürfen ausschließlich für bestehende Gebäude einen Energiepass ausstellen. Hauseigentümer können sich bei dem Bafa, dem Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle, über einen entsprechenden Energieberater erkundigen. Hierfür stellt das Amt eine Liste mit allen zugelassenen Energieberatern zur Verfügung. Des Weiteren sollte auf das in Deutschland vorhandene Gütesiegel geachtet werden, das durch die dena ausgestellt wird.

 

 

Hier finden Sie eine Übersicht der im Energiepass-Ratgeber behandelten Themen:

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2. Wer benötigt einen Energiepass?
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5. Was kann man aus dem Energiepass lesen?
6. Der bedarfs- oder verbauchsorientiere Energiepass

Für wen ist der Energiepass vorgeschrieben?

Durch den Energiepass werden Gebäude verschiedenster Art energetisch bewertet. Die Bewertung erfolgt anhand der Regelungen, die in der Energieeinsparverordnung festgehalten sind. Deutschlandweit sind die Regelungen der EnEV gültig und wandeln die bestehenden EG-Richtlinien in nationales, deutsches Recht um. Heute kann zwischen zwei Formen des Energiepasses unterschieden werden.

Wer benötigt keinen Energiepass?

Hauseigentümer, die das eigene Heim weder verkaufen noch vermieten möchten, benötigen nach deutschem Recht keinen Energiepass. Gleiches gilt, wenn am Eigenheim keine Modernisierungen vorgesehen sind. Auch wenn ein Energiepass bei diesen Immobilienbesitzern nicht gesetzlich vorgeschrieben ist, müssen alle Nachrüstverpflichtungen eingehalten werden. Diese werden durch § 10 EnEV 2009 geregelt und sind für alle Hauseigentümer der Bundesrepublik Deutschland bindend.

Hingegen muss ein Energiepass auf Verlangen vorgezeigt werden, wenn ein Eigentümer ein Gebäude verkaufen möchte oder es zu einer Neuvermietung kommen soll. Ebenso ist die Vorlage des Energieausweises auf Verlangen bindend, wenn ein Gebäude verpachtet werden soll. Des Weiteren muss beim Leasing von Gebäuden ein Energiepass auf Wunsch des Käufers gezeigt und ausgehändigt werden. Von diesen Regelungen sind ausschließlich Gebäude ausgeschlossen, die unter Denkmalschutz stehen.

Für wen ist der Energiepass Pflicht?

Nach der EnEV 2009 muss ein bedarfsorientierter Energiepass ausgestellt werden, wenn es zum Neubau von Gebäuden kommt. Auch bei Änderungen oder Erweiterungen aller Art ist der Energieausweis in Deutschland Pflicht. Seit dem 1. Juli 2008 müssen Hausverkäufer, deren Gebäude bis 1965 errichtet wurde, einen Energieausweis vorlegen. Dies gilt nicht nur beim Hausverkauf, sondern auch bei der Vermietung von Wohneinheiten oder kompletten Gebäuden. Alle Gebäude, die nach 1965 errichtet wurden, müssen seit 1. Januar 2009 mit einem Energiepass ausgestattet sein, der vom Verkäufer oder Vermieter auf Wunsch vorgelegt werden muss. Wird durch den Immobilienbesitzer kein vollständiger und ebenso korrekter Energiepass vorgelegt, muss mit hohen Bußgeldern gerechnet werden. Die EnEV sieht hierfür Bußgelder von bis zu 15.000 Euro vor. Hauseigentümer müssen den Energiepass spätestens auf Verlangen des potenziellen Käufers oder Mieters vorlegen. Heute können für bestehende Gebäude sowohl verbrauchs- als auch bedarfsorientierte Energiepässe ausgestellt werden.

 

 

Hier finden Sie eine Übersicht der im Energiepass-Ratgeber behandelten Themen:

1. Energiepass Ratgeber – Einleitung
Sie sind hier: 2. Wer benötigt einen Energiepass?
3. Wer stellt den Energiepass aus?
4. Was kostet ein Energiepass?
5. Was kann man aus dem Energiepass lesen?
6. Der bedarfs- oder verbauchsorientiere Energiepass

Eine feuchte Wohnung – Das Horrorszenario

Die Beschwerden häufen sich. Immer mehr Wohnungen und Immobilien in Deutschland haben feuchte Wände, Decken oder Böden. Sowohl für Mieter, als auch für Eigentümer ein absoluter Horror. Eine feuchte Wohnung kostet neben unzähligen schlaflosen Nächten natürlich auch jede Menge Geld. In der Bundesrepublik Deutschland klagen mittlerweile mehr als 14% der Bevölkerung über genau solche Probleme, und die Zahlen steigen – rapide. Sogar im europweiten Vergleich liegt die Hightech-Nation Deutschland damit ganz weit oben. Hier eine kleine Übersicht weiterer EU-Mitglieder:

  • Malta – 6,8 Prozent
  • Finnland – 4,4 Prozent
  • Schweden – 8 Prozent

Die Spitzenreiter liegen jedoch im osteuropäischem Bereich. In Ungarn, Bulagrien und Slowenien sind mehr als 30 Prozent der Wohnung feucht.

Ursache Nummer 1: Gravierende Fehler beim Bau

Fehler beim Bau des feuchten Objekts sind nicht nur die häufigste Ursache, sondern auch nahezu die Einzige. Egal ob ein undichtes Dach, ein schlecht eingebautes Fenster oder kleine Mängel an der Hausfasade – Selbst die kleinsten Ungenauigkeiten können zur feuchten Wohnung führen. Daher vor dem Bau lieber genau schauen, wem man die Arbeit überlässt.

Was machen wenn die Wohnung feucht ist?

Nachdem die Feuchte in Wohnung oder Wand festgestellt worden ist, ist schnelles Handeln gefragt. Je eher die Mängel behoben sind, desto kleiner lässt der Schaden sich beheben. Beste Vorrausetzungen gibt es, wenn noch kein Schimmel zu sehen ist. Lokalisieren Sie die Ursache und bessern Sie diese aus. Oft sind es Kleinigkeiten wie
Fenster oder Türen durch die das Wasser zieht. Teilweise ist der Grund nur schwer ersichtbar. Undicht Stellen unter der Terasse oder unter dem Blumenbeet sind natürlich sehr schlecht einsehbar – Aber im Ernstfall hilft nichts.

Wenn der Schimmel schon da ist..

Ist der Schimmel dann allerdings erstmal da, wird die Sache komplizierter. Mittlerweile gibt es ein relativ großes Angebot an Anti-Schimmel-Mitteln. Mit diesen Produkten lässt sich Schimmel relativ gut und auch einigermaßen preiswert behandeln. Nachdem die Mittel einige Tage eingezogen sind die Wand neu tapizieren und natürlich auch neu streichen. Wird die alte Stelle wieder freuch, so sollten Sie sich an einen Fachmann wenden.

Mietbüros und ihre Vorteile

Anbieter von Mietbüros – also komplett eingerichtete und servicierte Büros – schießen wie Pilze aus dem Boden. In nahezu allen Metropolen der Welt gibt es mietbare Büros, Konferenz- und Besprechungsräume in jeder Preislage. Ein Beispiel für einen solchen modernen Büroanbieter wäre etwa das Unternehmen Bena, welches flexible Mietbüros in Wien anbietet. Solche flexiblen Mietbüros haben einige Vorteile, welche zu einer steigenden Beliebtheit führen:

Flexibel durch Mietbüros
Das Prinzip von Mietbüros gestattet es dem Mieter flexibel zu bleiben - finanziell aber auch zeitlich. Große Anschaffungskosten für Möbel oder Server, Netzwerk, Drucker, usw. entfallen. Das ist bei Mietbüros schon installiert bzw. aufgebaut – man zieht in ein komplett eingerichtetes Büro ein. Netzwerk, Telefon- und Internetanschluss stehen sofort zur Verfügung. Mietbüros gibt es viele – man muss sich nicht lange nach passenden Räumlichkeiten suchen, keine Kaution hinterlegen oder Makler-Courtage zahlen. Mietverhältnisse sind kurzfristig kündbar – ein Upgrade oder Downgrade des Mietvertrags ist jederzeit möglich. Eine Spezialform sind dabei die Projektbüros als „Büro auf Zeit“.

Vielfältigkeit von Mietbüros
Die Möglichkeiten komplett eingerichtete und servicierte Arbeitsplätze anzumieten, sind überaus vielfältig. Vom Einzelschreibtisch im Großraumbüro über komplette Großraumbüros bis hin zum mit Designermöbeln ausgestattetes Einzelbüro mit stilvoller Ledersitzecke und Vorzimmer und Assistenz ist alles zu bekommen – mit PC, Drucker, Whiteboard oder ohne. Wenn für eine Kundenpräsentation ein ausgestatteter Konferenz- oder Besprechungsraum benötigt wird, kann man diesen kurzfristig zusätzlich anmieten.

Full-Service Büro
Mietbüros werden mit Facility – und wahlweise zusätzlichem Office Management angeboten. Das hat für den Mieter entscheidende Vorteile. Anrufe aber auch wichtige Postsendungen können jederzeit entgegengenommen werden – viele Standorte bieten auch Buchhaltungs- und Steuerberatungsservices an. Die Mietbüros werden von Reinigungskräften gereinigt. Defekte Glühbirnen oder PC Teile werden vom hauseigenen technischen Service ausgetauscht oder repariert. Der Mieter muss sich nicht darum kümmern – er kann sich komplett auf sein Kerngeschäft konzentrieren.

Repräsentative Post- und Büroadressen
Die Businesscenter befinden sich zumeist an repräsentativen und damit prestigeträchtigen Adressen. Sucht man beispielsweise eine Büromiete in Wien, findet man viele Anbieter, die sehr zentral liegen und in Bezirken, die als gute Geschäftsgegend bekannt sind.

Sozialicing beginnt im Büro
Dadurch, dass in Business Centern viele unterschiedliche Gewerke arbeiten und zusammentreffen, entstehen schnell Synergien. Zukünftige Auftraggeber und Kunden treffen sich in der Cafeteria. Man trifft sich auf dem Flur und tauscht die neusten Business-News aus. Gerade jungen Unternehmern hilft diese Nähe zu anderen Branchen. Man kennt sich, kann einfach nebenan klopfen wenn man Hilfe oder Rat benötigt.

Mobiliar und Hausrat – Weniger ist mehr

Heute wohnt jeder zwischen Unmengen von Ballast und Altlasten, die nicht nur Platz, sondern auch Luft und Energie rauben. Angefangen beim Mobiliar bis hin zu den tausend Kleinigkeiten, die sich hinter Türen, in Schubladen und Schränken verstecken. Da müssen wir uns nicht wundern, wenn auch der Kopf mitunter bis oben hin voll ist, denn alles ist irgendwie präsent, auch wenn es gut verstaut ist.

Staubfänger Dekoration und Kleinkram

Nicht unwichtig ist auch die Tatsache, dass Möbel, Kleinkram, Kunst und Kitsch abgestaubt und gereinigt werden wollen, ganz davon zu schweigen, dass Zierrat und Dekoelemente auch von A nach B verräumt werden müssen, um die Oberflächen der Möbel zu reinigen. Gerade Vitrinen, Regale oder Schränke erfordern meistens ein Ausräumen, um wirklich gründlich Saubermachen zu können.

Die Lehre von der Leere, wie sie aus dem japanischen Zen oder dem chinesischen Feng Shui hervorgeht, ist gerade in der heutigen Konsum überfüllten Zeit kein Fremdwort mehr. Immer mehr Menschen, versuchen, mit so wenigen Möbeln wie möglich auszukommen und auch Nippes und andere Schrankhüter werden aus dem Leben verbannt. Denn seien wir mal ehrlich: Unendlich viele Sachen lagern einfach nur und werden von Jahr zu Jahr von der einen Ecke in die andere getürmt, weil es ja so schwer fällt, sich davon zu trennen. „Ach das könnte ich doch noch dafür gebrauchen“ oder „Nee, da hängen so viele Erinnerungen dran“, sind beliebte Ausreden, damit wir uns nicht von den Staubfängern und Platzräubern trennen müssen. In Wirklichkeit werden wir all diese Sachen aber doch früher oder später auf irgendeine Art und Weise entsorgen.

Ein Umzug ist immer eine gute Möglichkeit, um klar Schiff zu machen und auszumisten. Aber auch, wer noch lange in seiner Wohnung oder dem eigenen Haus leben wird, tut gut daran, bei der nächsten Renovierung mehr Luft und Licht in den Hausrat zu bringen. Stellen Sie sich vor, wie schnell Sie fertig sind, wenn Sie statt 10 Möbelstücken und 40 Zierfigürchen, Vasen und Dekorationselementen nur noch die Hälfte reinigen müssen. Schubladen, in denen auch eine Neuanschaffung noch gut reinpasst sind ebenso erleichternd.

Befreien Sie sich von unnötigem Balast

Es ist nicht so einfach, Ordnung in das Chaos zu bringen. Aufräumen und sich von Dingen zu trennen sind auch Prozesse, denn sie signalisieren: „ Ich bin bereit für etwas Neues“. Aber es hat noch niemand bereut, wenn er Dinge weggeworfen, verschenkt oder gespendet hat, im Gegenteil, in der Regel stellt sich ein sehr befreiendes Gefühl ein. Natürlich ist das Aussortieren auch mit Arbeit verbunden, die sich aber in erster Linie im Kopf abspielt. Am einfachsten wäre es, all das seit Jahren nicht mehr verwendete Zeugs in den Mülleimer zu werfen oder zu verschenken. Aber das Hin und Her hemmt. Hier empfiehlt sich die Devise: Augen zu und durch.

Auch bei der Anschaffung neuer Möbel im Zuge einer Renovierung ist Spartanismus nicht verkehrt. Denn je weniger Möbel in einem Raum stehen, umso mehr Platz bleibt für Entspannung und Kreativität. Dabei muss ein Raum durchaus nicht leer wirken, nur weil er nicht bis unter die Decke zugestellt ist. Mit der richtigen Farbgestaltung für die Wände, einem interessanten Bodenbelag, puristischen Möbeln und dem einen oder anderen Wohnaccessoire bietet sich ein völlig neues Wohn- und Wohlgefühl.

Die Freiluftwohnung ganz nach Gusto mit den passenden Gartenmöbeln

Gleichgültig, ob Mieter oder Eigenheimbesitzer, über ein Stückchen Garten freut sich jeder. Auch ein Balkon kann zur Freiluftwohnung werden und erlaubt das Entspannen an der frischen Luft. Terrasse oder Wiesenfläche bieten jede Menge Freiraum für die individuelle Gestaltung mit Möbeln, Blumen, Pflanzen und Dekoration, damit man sich auch draußen so richtig heimelig fühlen kann.

Korbmöbel schaffen ein romantisches und rustikales Ambiente. Bequeme Sessel und Zweisitzer, kombiniert mit einem Holztisch, veredeln die Terrasse oder den Garten. Mit farbenfrohen Kissen wird es so richtig gemütlich. Ein weißes Sonnensegel, Riesensonnenschirme oder Markisen schützen vor zuviel Sonnenlicht. Gut zu diesem Stil passen große Tongefäße, in denen Blumen und Kräuter wachsen. Sie können sporadisch verteilt sein oder werden üppig aneinander gereiht. So steht der ganz persönlichen Oase nichts mehr im Wege. Korbmöbel sollten jedoch auch im Sommer durch Abdeckungen vor Feuchtigkeit und Regen geschützt werden.

Gusseisen ist heute immer noch ein privilegiertes Material für Möbel im Außenbereich. Es ist sehr robust und widerstandsfähig, muss aber vor Rost geschützt werden. Hierzu genügt eine spezielle Versiegelung, die in regelmäßigen Abständen erneuert werden sollte. Die Möbelstücke, wie Stühle, Tische und Bänke sind oftmals sehr filigran und mit vielen Verschnörkelungen gearbeitet und erinnern an Mitbringsel aus dem Zeitalter des Rokokos. Sie bringen mitunter auch ein ordentliches Gewicht auf die Waage. Wer aber seinen Garten ganz im königlichen Stil einrichten möchte, der ist mit diesen Möbelstücken bestens ausgerüstet. Sie sind wetterfest und können auch Regen und Feuchtigkeit ab, wenn Sie entsprechend mit Rostschutz versehen sind.

Holz kann modern oder ländlich rustikal wirken, der Markt bietet hier eine große Auswahl für jeden Geschmack. Vor allen Dingen ist Holz ein Naturprodukt, das auch sehr gut in Gärten harmoniert, die im asiatischen Stil angelegt sind. Kombiniert mit einem Terrassenbelag aus Holz, wird so ein einheitliches Gesamtbild geschaffen. Holzmöbel für den Garten gibt es als Liegen, Stühle, Sitzbänke und natürlich Tische. Besonders beliebt ist das hochwertige Teakholz. Ob in der natürlichen Farbe oder aber bunt angepinselt, das ist eine Frage des Geschmacks. In jedem Fall muss das Holz imprägniert sein, wenn es draußen stehen soll, denn sonst lassen Feuchtigkeit und Regenwasser die guten Stücke aufquellen, was langfristig zu unansehnlichen Möbeln führt. Wer ganz auf Nummer sicher gehen will, der deckt die Möbel zusätzlich mit Schutzhüllen oder Folie ab, wenn sie den Sommer über im Freien bleiben.

Gartenmöbel aus Aluminium oder Metall sind für Puristen besonders gut geeignet. Zu einer zurückhaltenden Gartengestaltung mit vielen Grünflächen sind sie die richtige Ergänzung. In Silber oder Chrom haben sie einen edlen Charakter und wirken nicht aufdringlich. Sie sind pflegeleicht und wenn sie gegen Rost geschützt sind, auch lange haltbar und unempfindlich. Im Gegensatz zu Korb- und Holzmöbeln, lassen sie sich leicht reinigen.

Kunststoff ist nach wie vor ein Renner bei den Gartenmöbeln – auch aufgrund des günstigen Preises. Er ist unempfindlich und übersteht auch mehrere Sommer, Regen und Unwetter sehr gut. Kunststoffmöbel sind in allen erdenklichen Farben erhältlich. Die Leichtgewichte lassen sich einfach von A nach B transportieren und sind auch schnell wieder im Keller oder in der Garage verstaut. Das Reinigen dieser Möbel ist aber wichtig, denn sonst setzen sich die Ablagerungen aus der Umwelt, wie Blütenstaub, algenähnliche Beläge oder Schmutz ab, die mit der Zeit nur schwer oder gar nicht mehr aus dem Material zu entfernen sind.