Wand, Farbe und Boden – Tipps

Die Wandgestaltung trägt wesentlich zum Wohlbehagen in der Wohnung bei. Ob Villa Kunterbunt oder eher dezent, ist wohl eine Geschmacksfrage. Doch es ist auch Vorsicht bei der Wahl der Farben angeraten, denn sonst kann sich das auf den eigenen Gemütszustand auswirken. Farben spielen in der Psychologie eine große Rolle. Sie können einen beruhigenden oder anregenden Einfluss auf uns haben.

Es gibt viele Möglichkeiten zur kreativen Wandgestaltung

Tapeten oder Wandfarbe – vor dieser Entscheidung stehen wir nur allzu oft. Mit Wandfarbe ist man natürlich flexibler. Es kann mit unterschiedlichen Techniken gearbeitet, getupft, gepinselt, gekratzt, modelliert, gewischt und lasiert werden. So lassen sich ganz individuelle, rustikale oder mediterrane Akzente setzen oder es werden Strukturen geformt.

Tapeten sind vor allen Dingen wegen ihrer Muster so beliebt. Kreise und grafische Objekte im Retro-Look sind sehr angesagt und diese auf die Wand zu malen, das ist nicht jedermanns Sache. Aber auch Blumen und Streifen stehen hoch im Kurs. Ein Tapeten-Musterbuch ist hier eine gute Sache. In Fachgeschäften oder im Baumarkt lassen sich diese großen, bunten Bücher ausleihen und zuhause in Ruhe durchsehen. Denn nicht immer ist die Auswahl im Tapetengeschäft so umfangreich, das gleich etwas Passendes gefunden wird. Und immerhin ist die Entscheidung für eine Tapete für eine lange Zeit bindend. Tag für Tag sollte sie das Auge erfreuen.

Mit Wandfarben lässt sich unermüdlich schöpfen und erfinden. Die Wunschfarbe kann zusammengemischt werden, Effekte und Strukturen können im Nachhinein aufgebracht werden. Mit speziellem Putz, der leicht zu verarbeiten ist, kann der Heimwerker viel Ambiente in die eigenen vier Wände zaubern.

Die Farbe macht den Unterschied

Farben sollten natürlich zur Einrichtung und auch zum Zweck des Raumes passend gewählt werden. Frisch und fröhlich strahlen warme Gelb- und Orangetöne im Wohnraum, zum Schlafen eignen sich hingegen kühlere Farben, wie Blau oder Lavendel. Besonders anregend ist die Farbe Rot, sie kann am falschen Ort aber auch zu großer Unruhe führen. In der Küche macht sie sich in jeden Fall gut.

Ob der ganze Raum in einer einheitlichen Farbe gestrichen oder nur einzelne Wände farblich betont werden, sollte immer von den Lichtverhältnissen abhängig sein. Denn dunkle Farben in einem Zimmer ohne Fenster lassen leicht beengte Verhältnisse aufkommen. Dann ist es besser, nur Akzente zu setzen. Farbkombination wirken besonders interessant, wenn sie richtig zusammengestellt werden. Flieder und Türkis sind eine gute Idee für das Bad oder das Schlafzimmer. Hellgelb und Pink bringen die Küche auf Vordermann, Orange und Grau wirken plastisch und modern, z.B. im Wohnzimmer.

Schwarz ist eine sehr gewagte Farbe und sollte nur dann gewählt werden, wenn ausreichend Licht im Zimmer vorhanden ist. Große Fenster sind eine wichtige Voraussetzung. Der Raum sollte durch weiße Accessoires und Möbel freundlich gestaltet werden. Dekorationen in Rot- oder Grüntönen unterstreichen den edlen Stil, der an Pariser Prominentenwohnungen erinnert.

Was nicht vergessen werden darf – Der Boden

Der Boden spielt eine tragende Rolle, im wahrsten Sinne des Wortes. Denn wenn die Wandfarbe später nicht mit der Bodenfarbe harmoniert, dann kann das sehr unangenehm sein. Daher sollte die Wandfarbe immer auf die Farbe des Bodens abgestimmt werden. Auch beim Kauf von Teppich, Parkett, Linoleum oder Laminat ist im Vorfeld zu überlegen, ob die Farbe zu den Wänden passt. Wenn der Boden schon liegt, empfiehlt es sich, mehrere Tapetenbahnen mit unterschiedlichen Farben zu streichen und diese an die Wand zur Probe zu hängen (mit Reißbrettstiften geht das einfach). So lässt sich die Wirkung am besten testen.

Probleme mit den Nachbarn – Wir schaffen Abhilfe

Der eigene Garten oder auch der kleine Garten in der gemieteten Wohnung sind für viele Menschen besinnliche Oasen, die sie hegen und pflegen. Dabei können sie entspannen oder Gärtnern ist ein Hobby, dem sie mit Leidenschaft nachgehen. Grundstücke werden meistens durch Hecken, Zäune und Mauern abgetrennt.

Doch über den Gartenzaun gibt es immer wieder den Zoff mit dem Nachbarn. Aus Freunden werden Feinde und das nur wegen eines Strauches, der auf das Nachbargrundstück wächst oder wegen anderer Kleinigkeiten, die sich eigentlich im Vorfeld schon ausschließen lassen.
Wer also Nachbarn und einen Garten hat, der sollte nach dem Motto handeln: „Was Du nicht willst, das man Dir tu, das füg auch keinem anderen zu“. Denn Nachbarschaftsstreitigkeiten enden nicht selten entweder vor dem Schiedsmann oder dem Gericht und werden zu regelrechten Kriegsgefechten.

Mehr Miteinander statt Gegeneinander – was ist zu beachten?

Aber was muss ich nun eigentlich beachten, wenn ich einen Garten habe, das Grundstück mit Hecken, Mauern, Blumen oder einem Zaun umrandet ist, Kinder im Garten spielen und auch Tiere zur Familie gehören? Hier einige Hinweise, wie sich Ärger mit den Nachbarn verhindern lässt.

Rasenmähen fällt im Sommer sehr häufig an und ist auch für ein gepflegtes Grün sehr wichtig. Doch es gibt Zeiten, an die sich die Hauseigentümer oder Mieter halten müssen, denn es darf nicht rund um die Uhr gemäht werden. Nach 20.00 Uhr Abends sollte das Mähen vermieden werden, sonst können sich die Nachbarn beschweren. Und meinen Sie nicht, nur weil es ein anderer tut, es ihm nachzumachen. Auch die Mittagsruhe, die in den meisten Gebieten zwischen 12.00 und 14.00 Uhr liegt, ist einzuhalten.

Sträucher, Hecken und Bäume sind eine Zierde im Garten, da gibt es keinen Zweifel. Wenn sie als Einfriedung der Grundstücksgrenzen dienen, dürfen sie allerdings nicht auf die Nachbarsseite hinauswachsen. Deshalb sind alle Pflanzen regelmäßig zu schneiden. Obst- und andere Bäume sind mit einem Mindestabstand von zwei bis vier Metern vom Grundstück des Nachbarn zu pflanzen, hier kommt es auch immer auf die Größe an, die solche Bäume später erreichen können.

Das Kompostieren im eigenen Garten ist sehr beliebt. Dazu werden meistens Kompostierbehälter eingesetzt, um darin Küchenabfälle und Grünschnitt zu sammeln. Eine Kompostiertonne oder eine eingezäunte Kompostfläche darf nicht direkt an der Grundstücksgrenze aufgestellt werden. Hier ist ein ausreichender Abstand einzuhalten oder noch besser ein anderer Platz zu suchen.

Ungetrübtes Grillvergnügen

Im Sommer lockt das Grillvergnügen. Ob Kohle-, Gas- oder Elektrogrill, Hauptsache draußen lecker genießen. Doch auch hier sollten einige Dinge beachtet werden. Wenn Sie eine größere Grillparty in den Abendstunden planen, ist es sinnvoll, die direkten Nachbarn darauf hinzuweisen oder Sie laden sie gleich dazu ein. So können Sie im Vorfeld vermeiden, dass zu vorgerückter Stunde die Polizei vor Ihrer Türe steht. Halten Sie den Geräuschpegel nach 22 Uhr niedrig, denn andere wollen schlafen und haben vielleicht einen anstrengenden Tag vor sich. Achten Sie darauf, dass Ihre Gäste keinen Abfall oder Flaschen auf die Seite des Nachbarn werfen.

Kein Feuerchen im Garten

Es ist grundsätzlich verboten, im Garten ein Feuer zu machen, um Gartenabfälle, Grünschnitt oder andere Dinge zu verbrennen. Ein offenes Feuer verursacht große Rauchentwicklung, zudem können durch das Verbrennen giftige Stoffe entstehen. Hier droht auch ein Bußgeld.
Kleine Feuerstellen, in speziellen, feuerfesten Schalen, die an einem kühlen Sommerabend wärmen, sind hingegen erlaubt.

Kinder informieren, auf Tiere aufpassen

Kinder müssen und dürfen spielen – doch es kommt schon vor, dass sie sich in Nachbars Garten verirren oder den Ball hinüberspielen, die Äpfel oder Pfirsiche locken und so weiter und so fort. Hier sollten die Eltern ihre Kinder darauf hinweisen, dass der Garten des Nachbarn kein Spielplatz ist und es gewisse Regeln gibt, an die sich die Kinder halten müssen. Wenn Sie Tiere haben, dann achten Sie darauf, dass sie ihr Geschäft nicht in Nachbars Garten verrichten, über Beete laufen oder sich am Teich des Nachbarn verirren.

Natürlich können Sie nicht immer und rund um die Uhr alles im Blick haben und wenn dann doch mal etwas passiert ist, dann sollten Sie dem Nachbarn ruhig entgegen treten und sich in seine Lage versetzen. Sicher findet sich eine gütliche Einigung, um den Schaden oder die Störung wieder zu beseitigen.