Vor- und Nachteile unterschiedlicher Bodenbeläge

Viele Immobilienbesitzer stellen sich im Laufe der Jahre die Frage, ob es nicht an der Zeit ist den zu erneuern. Die Zeit hinterlässt ihre Spuren, auch und vor allem auf viel beanspruchten Böden.

Das Angebot an modernen Bodenbelägen ist riesig, und es ist nicht leicht den Überblick zu behalten, gerade auch Anbetracht der Tatsache, dass sich für wirklich jeden Geldbeutel der passende Boden finden lassen kann. Es muss aber nicht direkt der italienische Marmor oder das edle Mahagoniparkett werden, gute robuste und zudem noch günstige Bodenbeläge gibt es zu genüge.

Hier soll ein kleiner Überblick über die verschiedenen Möglichkeiten gegeben werden.

Teppichböden

könnte man fast als den Klassiker unter den Bodenbelägen bezeichnen, dennoch hat er in den letzten Jahren stark an Popularität verloren. Gründe hierfür sind der vergleichsweise hohe Reinigungsaufwand, da Schmutz und Staub sich ideal in den feinen Fasern verfangen können. Gerade Allergiker haben schlechte Karten bei einem , da ein Teppich auch einen hervorragenden Unterschlupf für Hausstaubmilben etc. bietet.

Vorteile sind einerseits die gute Wärmespeicherfähigkeit und andererseits das rein subjektiv angenehmere Gefühl beim Barfußlaufen. Teppiche gibt es in allen Preiskategorien und Ausfertigungen, man sollte sich aber bewusst sein, dass kein Teppich eine Investition in die nächsten Jahre oder gar Jahrzehnte ist.

In manchen Räumen sind Fliesen unverzichtbar, etwa in Bad und Küche. Die edle Optik glatter Fliesen machen sie in Kombination mit einer Fußbodenheizung auch an kühleren Tagen zu einem Vergnügen.

Fliesen sind besonders leicht zu reinigen aber meist kostspielig, gerade in Verbindung mit einer eventuell noch nicht vorhandenen Fußbodenheizung. Das Angebot der zur Verfügung stehenden Fliesen ist ebenfalls sehr groß, so dass auch Individualisten sicher etwas finden werden.

Die edle Optik und das natürliche Aussehen machen Parkett zu der gefragtesten Bodenart. Es gibt Parkett in nahezu allen Holzarten und Preisklassen. Besonders interessant ist Bambus-Parkett als Alternative zum klassischen Echoholzparkett. Da Bambus ein extrem schnell wachsender Rohstoff ist, kommt hier der ökologische Aspekt nicht zu kurz, im Gegensatz zu den oft im Zusammenhang mit Regenwaldzerstörung erwähnten Edelhölzern wie etwa Mahagoni.

Baumbus-Parkett muss sich in puncto Robustheit nicht vor seinen „Echtholz“ Konkurrenten verstecken und ist vielen Holzarten in diesem Punkt sogar überlegen. Wichtig hervorzuheben ist, dass einmal entstandene Macken oder Kratzer bei allen Parkettarten in den allermeisten Fällen nicht einfach repariert werden können, sondern meist ein ganzes Stück ausgetauscht werden muss.

Laminat ist die preisgünstige Alternative zu Parkett und in der Optik heute oft nicht von echtem Parkett zu unterscheiden. Laminat besteht jedoch zu einem Überwiegenden Anteil aus Kunststoff, was ihn aus ökologischer Sicht weniger interessant macht als z.B. Baumbus-Parkett.

Kork

Eine nicht ganz so oft vorkommende Variante des Bodenbelags ist der Kork. Dieses Naturprodukt ist nicht gerade preisgünstig, jedoch ökologisch und nicht keineswegs ausschließlich in kargem Braunton erhältlich. Moderne Korkböden werden als Platten verlegt, versiegelt und es gibt sie in den Unterschiedlichsten Farbtönen.

Für welchen Bodenbelag man sich auch entscheiden mag, neben den optischen Ansprüchen die man an hat, sollte man auf Langlebigkeit und natürlich auch auf die Umwelt achten.

Bild: © Alexander Raths – Fotolia.com

Über den Autor admin

Ein Kommentar zu “Vor- und Nachteile unterschiedlicher Bodenbeläge

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.