Was macht einen guten Makler aus?

Der Kauf oder Verkauf einer Immobilie ist oft mit hohen finanziellen Transaktionen verbunden. Da der Privatkäufer / Verkäufer oft überfordert mit dem Vorgang eines Kaufs / Verkaufs ist, hat sich der Beruf des Maklers entwickelt, gerade auch um auch die Interessen des Verbrauchers zu schützen.

Im Laufe der Zeit ist dieser Beruf immer komplexer geworden und das Tätigkeitsfeld eines Immobilienmaklers beschränkt sich längst nicht mehr auf das einfache Nachweisen von oder das Aufnehmen neuer Objekte in sein Portfolio. In erster Linie sollte ein den Interessenten umfassend und professionell beraten können. Dieser Artikel soll zusammenfassen, wodurch sich ein guter auszeichnet und auf welche Kriterien man achten sollte, wenn man ein Immobiliengeschäft mit guter Zusammenarbeit bewerkstelligen möchte. Für weiterführende Informationen und Nachfragen ist auch dieser Immobilienmaklerblog eine gute Anlaufstelle. Hier wird man regelmäßig bezüglich aktueller Entwicklungen auf dem Laufenden gehalten.

Hohes finanzielles Risiko

Ein Immobilienkauf oder Verkauf gehört zu den wichtigsten wirtschaftlichen Unternehmungen. Kaum eine andere Kaufentscheidung ist mit so vielen Kriterien verbunden, selten ist das finanzielle Risiko bei einer Fehlentscheidung so hoch wie im Immobiliengeschäft. Wer sich als Laie nicht mit Immobilien auskennt, kann sehr schnell böse Überraschungen erleben, wenn er an eine falsche Beratung gerät. Es ist sinnvoll, sich im Vorhinein erst einmal selber ein Bild zu machen.

Eindruck vor Ort

Zuallererst sollte man den Makler persönlich in seinem Büro besuchen. Hier lassen sich schon erste Anhaltspunkte für eine seriöse Maklerarbeit ausfindig machen. Nimmt der Makler sich ausreichend Zeit für das Anliegen? Setzt Er sich mit den Wünschen und Vorstellungen des Kunden ernsthaft auseinander? Fragen Sie ruhig nach seinen Referenzen und seiner Ausbildung. Der Maklerberuf ist nicht geschützt und somit kann sich prinzipiell jeder Makler nennen. Seriöse Makler werden Fragen bezüglich ihrer Erfahrung und Kompetenzen gerne beantworten. Stutzig sollte man immer dann werden, wenn es den Eindruck macht, der Makler hat gerade keine Zeit oder wenn auf Nachfragen nicht konkret eingegangen wird. Hier zählt wie immer der Gesamteindruck. Fühlt man sich seriös beraten oder fallen einem zu viele negative Aspekte auf?

Marktkenntnis

Für einen guten Makler ist es von immenser Bedeutung, den Markt permanent mitzuverfolgen. Wie bereits eingangs erwähnt, ist es für einen Makler heute bei weitem nicht mehr ausreichend sein Portfolio zu pflegen. Er muss sich auskennen in der Grundstücks- / Gebäudebewertung, in der Prüfung von Objektunterlagen oder auch mit Bestimmungen und Gesetzen die den Immobilienbereich betreffen und sollte daher Marktanalysen lesen und erstellen können. Er sollte über Chancen und Risiken aufklären können und etwaige Probleme auch klar benennen. Vorsicht ist immer geboten, wenn ein Immobilienkauf / Verkauf als äußerst unproblematisch dargestellt wird. Der Makler sollte Angebot und Nachfrage in dem jeweiligen Immobiliensegment genau kennen und den Interessenten ehrlich darüber informieren. Makler sollten transparente, nachvollziehbare Informationen haben und bereits im Vorfeld Sachkenntnis bei der Bewertung der Immobilie beweisen.

Fazit

Das Immobiliengeschäft hat vor allem mit Vertrauen zu tun. Ein seriöser Makler versucht nicht dem Kunden etwas schmackhaft zu machen, ein seriöser Makler geht auf die Kundenwünsche ein und ist zu jeder Zeit ein kompetenter Ansprechpartner. Er kennt sich in den unterschiedlichen Teilbereichen bestens aus oder ist zumindest in der Lage entsprechende Fachleute in den Prozess mit einzubeziehen. Gute Makler sind gut vernetzt, Einzelgänger haben in diesem Geschäft keine Chance. Ein seriöser Makler ist in erster Linie Dienstleister. Kein Verkäufer.

Bild: fotolia.de © Alexander Raths

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