Einrichtung

Was sollte bei einer seniorengerechten Wohnung beachtet werden?

Nach dem zweiten Weltkrieg war die Geburtenrate in Deutschland sehr hoch, dann ist sie abgesunken und inzwischen ist die Bevölkerungszahl gar rückläufig .Jetzt – gut 70 Jahre später kommen die damals geborenen Menschen ins Rentenalter.

Die Nachfrage an seniorengerechten Wohnungen steigt momentan enorm. Nach und nach setzt sich ein Trend für das sogenannte barrierefreie Bauen durch. Es sind teils junge Menschen, die ihre Eltern nicht ins Pflegeheim geben wollen, teils sind es Investoren, die Wohnraum schaffen wollen, der sich für jeden anbietet. Es gibt diverse barrierefreie Bautechniken für die verschiedensten Einschränkungen. In der Regel richtet man sich an die Einschränkungen der Körpermotorik.

Hierbei ist das Ziel, dass sämtliche Wohneinheiten über Rampen und Fahrstühle ohne Treppen erreicht werden können, und sich ältere Menschen mit dem in der frei bewegen können. Wenn der Wohnraum zudem auf Fahrstühle ausgelegt wird, dann müssen breite und automatische Eingangstüren verbaut werden sowie Flure und Wohnungen etwas geräumiger sein. Hierfür gibt es Vorschriften, ab wann eine für welche Personengruppe als Barrierefrei gilt.

Die Einrichtung einer Seniorenwohnungen

Ein junger Mensch wird bei der Planung seines Eigenheims  natürlich keinen Fahrstuhl bedenken. Wer seine Eltern trotzdem lange um sich haben möchte sollte darauf achten, dass für die Eltern im Erdgeschoss genügend Platz ist oder dass ein Treppenlift verbaut werden kann. Das Schlafzimmer sollte in unmittelbarer Nähe zum liegen, damit die es in der Nacht nicht weit haben und sich selbst helfen können. Auch ein weiterer Raum zur Unterbringung von Hilfsmittel für und Gehandicapte ist in keinem Fall verkehrt. Die Türen im Haus sollten im Seniorenbereich alle breit genug für einen Rollstuhl sein. De Eingangstür muss entweder ebenerdig oder über eine erreichbar sein. Demnach sollte der Eingang nicht hoch über dem eigentlichen Boden liegen. Die Dusche kann direkt ohne Becken gebaut werden, damit der Senior später auch mit einem Pflegerollstuhl gewaschen werden kann. Zudem können Badewannen mit Tür verbaut werden um auch diesen Luxus älteren Menschen anbieten zu können. Unter dem Waschbecken sollte so viel Luft sein, dass man mit einem Rollstuhl etwas darunter fahren kann. Für Rollstuhlfahrer ist es schöner, wenn die Fenster niedrig eingebaut werden und sie diese öffnen können, ohne aufstehen zu müssen.

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