Wenn der Umzug nicht nur Nerven kostet

Wer von einer Wohnung in eine neue zieht, hat ohnehin viel um die Ohren. Packen, Helfer organisieren, Fristen einhalten Abläufe koordinieren. Die Kosten, welche bei einem anfallen werden, in den meisten Fällen unterschätzt. Es lohnt sich in jedem Fall einen finanziellen Puffer einzuplanen, wenn es um die finanziellen Aspekte des Umzugs geht. Je genauer man den plant, desto reibungsloser geht dieser über die Bühne.

Kosten variieren

Die Kosten, welche ein Umzug verursacht, sind selbstverständlich höchst individuell und von Fall zu Fall unterschiedlich hoch. Neben den Kosten für das Umzugsunternehmen (welche nicht selten mehr verlangen als im Kostenvoranschlag veranschlagt wurde) kommen noch Kosten für neue Möbel oder Haushaltsgegenstände. Selbst bei Umzugsunternehmen können die Preise stark variieren. Es lohnt sich daher, Angebote von verschieden Unternehmen einzuholen und im besten Fall einen Festpreis zu vereinbaren. Vielleicht möchte man den Umzug aber auch mit Freunden und Helfern stemmen, hat jedoch kein geeignetes Transportmittel, wodurch man einen Transporter mieten muss. Die einzelnen Kostenstellen beim Umzug kommen immer auf den konkreten Fall an.

Externe Kostenfaktoren

Dennoch kommen insgesamt noch Kostenfaktoren auf, die man gar nicht auf dem Schirm hatte. Zum Beispiel die Kosten für die Besichtigungstermine (An- und Abfahrt) oder Maklergebühren. Unter Umständen kommt sogar eine doppelte Mietbelastung auf einen zu, wenn man die alte Wohnung nicht fristgerecht kündigt. Auch durch Verzögerungen oder Beschädigungen können zusätzliche Kosten entstehen:

Ein geliehener Transporter muss länger als geplant genutzt werden und kann daher erst später zurückgebracht werden.
Gegenstände werden beschädigt oder gehen kaputt.
Wenn der ehemalige Vermieter Schäden in der alten Wohnung feststellt und diese im Nachhinein in Rechnung stellt.

Was tun, wenn man sich bei den verkalkuliert hat und das Geld nicht reicht?

Wenn man sich nun verkalkuliert hat und man die entstandenen Kosten nicht sofort zahlen kann, lohnt es sich, für die ausstehende Summe eine Ratenzahlung zu vereinbaren oder sich zu informieren, welche Beizahloptionen ansonsten noch zur Verfügung stehen. Viele Unternehmen lassen sich darauf ein. Wird eine Ratenzahlung nicht gewährt, muss man sich etwas anderes einfallen lassen. Sofern man auf keine Rücklagen zugreifen kann oder sich Geld von Freunden oder Verwandten leihen kann, ist ein kurzfristiger Kredit unter Umständen eine Lösung. Eilkredite zeichnen sich dadurch aus, dass sie auf eine relativ kleine Darlehnssumme begrenzt sind und sehr schnell ausgezahlt werden können. Meist ist der Zinssatz niedriger als bei der Nutzung eines Dispokredits. Weitere Informationen finden sich auf eilkredit24.net im Netz.

Umzugskosten von der Steuer absetzen

Es kann zwar nicht jede einzelne Kostenstelle, jedoch eine ganze Menge an Umzugskosten von der Steuer abgesetzt werden. Gerade dann, wenn es berufliche Gründe für den Umzug gab, kann man einen Teil der Kosten auf seiner Steuererklärung geltend machen. Doch auch wenn er aus rein privaten Gründen erfolgte, kann man den Umzug als sogenannte „haushaltsnahe Dienstleistung“ in der Steuererklärung vermerken. Unter anderem können folgende Dinge abgesetzt werden:

  • Kosten für Fahrten zu Wohnungsbesichtigungen.
  • Kosten, die für Makler anfallen.
  • Kosten die durch eine doppelte Miete anfallen.
  • Kosten für den Transport..
  • Kosten, die für Transportschäden anfallen.

Insgesamt kann man 20% der Arbeitskosten absetzen, maximal können 4000 Euro pro Jahr erstattet werden.

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